Unverzichtbare UNTERSTÜTZUNG an den SCHULEN

Arbeitskreis Jugendsozialarbeit an Schulen tagte

Nach einer längeren Pause fand kürzlich wieder ein gemeinsamer Arbeitskreis zwischen den Jugendsozialarbeitern an Schulen (JaS) der Stadt und des Landkreises Landshut statt.

Die Fachberatung und Fachaufsicht für Jugendsozialarbeit an Schulen aus der Stadt, Valeska Stein, begrüßte die Anwesenden mit einer herzlichen Ansprache. „Als ich 2005 in der Jugendsozialarbeit angefangen habe, waren es gerade mal fünf Personen in Stadt und Landkreis zusammen, die damals noch vom langjährigen Kreisjugendpfleger Jörg Schröter begleitet wurden“, erinnerte sich Frau Stein. „Heute gibt es 19 JaS-Stellen in der Stadt und 40 im Landkreis Landshut. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und notwendig diese Fachkräfte an unseren Schulen sind.“

Stein betonte, dass der Bereich der Jugendsozialarbeit an Schulen weiter ausgebaut und wachsen werde. Dies spiegele den steigenden Bedarf und die wachsende Anerkennung für die Arbeit der JaS-Fachkräfte wider, die von Schulleitungen als unverzichtbare Unterstützung angesehen werden.

Die Tagung begann mit einem juristischen Vortrag zum Thema Datenschutz und Schweigepflicht in der Jugendsozialarbeit. Nach einer kurzen Mittagspause, bekamen die JaS-Fachkräfte weiteren fachliche Informationen, vor allem im Hinblick auf Möglichkeiten, wie Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die von Gewalt betroffen sind, künftig in der Region Landshut besser unterstützt werden können.

Ein weiterer Programmpunkt war der fachliche Austausch in kleinen Gruppen. Die Teilnehmer diskutierten in vier vorbereiteten Themenrunden. Dabei konnten sie unabhängig von der Schulform wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse austauschen. Die Ergebnisse dieser Diskussionen wurden am Ende der Veranstaltung zusammengetragen und präsentiert. Die Veranstaltung bot nicht nur fachliche Informationen, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit zur Vernetzung und zum gegenseitigen Austausch.

Die Jugendsozialarbeit an Schulen in der Region Landshut ist gut aufgestellt und wächst weiter, um den steigenden Herausforderungen und Bedarfen von Kindern und Jugendlichen in Stadt und Landkreis gerecht zu werden. Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit und der kontinuierliche Austausch zwischen den Fachkräften ist.

Die Wiederbelebung des Arbeitskreises ist ein Meilenstein in der Zusammenarbeit und bot eine wertvolle Plattform für den fachlichen Austausch. Diese Runde wurde in Kooperation von Landkreis und Stadt Landshut von den zuständigen JaS-Fachberatungen und Fachaufsichten der Region Landshut, Martha Richter, Manuel Pehl und Valeska Stein organisiert.

 

Bildunterschrift:
Die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Schulen und ihre Fachkräfte suchten den Austausch im Rahmen eines Arbeitskreises.
Foto:
Weinzierl C.

 

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